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SGH erhält Förderung

Chemie-Fonds fördert das Schönbuch-Gymnasium

2.500 Euro für mehr Experimente im Unterricht

Holzgerlingen, 26. April 2017. Der Fonds der Chemischen Industrie (FCI) unterstützt das Schönbuch-Gymnasium mit 2.500 Euro. Die Förderung soll den Schülern mehr eigenständige Versuche im Chemie-Unterricht ermöglichen. Angeschafft werden Magnetrührgeräte und Magnetrührstäbchen. Schulleiter Rainer Deim sowie die Chemie-Fachschaftsleiterinnen Kathrin Bihler und Uta Bleicher  nahmen bei der symbolischen Übergabe des Geldes den „Chemie-Förderkolben“ entgegen. Das chemietypische Gefäß übergab Tobias Pacher, der bei den Chemie-Verbänden Baden-Württemberg den Dialog Schule-Chemie leitet.

http://www.chemie.com/nc/presse/presse-artikel/article/2500-euro-fuer-mehr-experimente-im-unterricht.html

„Experimente im naturwissenschaftlichen Unterricht fördern das Verstehen und erleichtern das Lernen. Dazu kommt, eine gute Grundausbildung ist später auch für die berufliche Perspektive wichtig“, erklärte Pacher. Für die Chemie-Verbände sei deshalb eine moderne Grundausstattung der Schulen unentbehrlich. Dass die Unterstützung des Fonds am Schönbuch-Gymnasium an der richtigen Stelle ist, zeigten die vielen Projekte und naturwissenschaftlichen Arbeitsgemeinschaften an der Schule, so Pacher.

Bis zu 2.500 Euro alle drei Jahre können allgemeinbildende Schulen mit dem Fach Chemie erhalten. Der Fonds übernimmt im Rahmen der gewährten Förderung Kosten für Geräte zum experimentellen Arbeiten, für Chemikalien, für Fachliteratur, Software oder Molekülbaumodelle.

Neben dem Angebot des FCI aus dem Programm „Schulpartnerschaft Chemie“ fördern die Chemie-Verbände Baden-Württemberg mit dem Dialog Schule - Chemie (http://dsc.chemie.com) die Zusammenarbeit von Chemie-Unternehmen und Schulen. Dabei stehen der naturwissenschaftliche Unterricht und die Weiterbildung im Mittelpunkt. Außerdem organisieren die Verbände zahlreiche Veranstaltungen für Pädagogen, beispielsweise zu Sicherheitsvorschriften im naturwissenschaftlichen Unterricht.

Zum Fonds der Chemischen Industrie

Als Förderwerk des VCI unterstützt der Fonds der Chemischen Industrie seit 1950 die Grundlagenforschung, Nachwuchswissenschaftler sowie den Chemieunterricht an Schulen. So vergibt der Fonds über die Stiftung Stipendien-Fonds zahlreiche Stipendien und fördert gezielt die akademische Chemieforschung in Deutschland. Durch das Programm „Schulpartnerschaft Chemie“ werden seit 2013 rund 7,5 Millionen Euro für den Chemieunterricht an allgemein bildenden Schulen zur Verfügung gestellt.

In dieses Programm sind seit 2001 insgesamt mehr als 23 Millionen Euro zur Förderung des Unterrichts geflossen. Davon wurden rund 10,7 Millionen Euro an über 3.400 Schulen in Deutschland für Geräte und Chemikalien eingesetzt. Der Fonds investierte in Unterrichtsmaterialien, wie zum Beispiel Experimentiersets und Infoserien.

Mittel aus diesem Fördertopf können Lehrer für die Anschaffung von Geräten oder Materialien für Schülerversuche beantragen. Außerdem vergibt der Fonds Preise und Auszeichnungen an Wissenschaftler, Lehrer, Lehrbuchautoren sowie Schüler und führt verschiedene wissenschaftliche Veranstaltungen durch (http://fonds.vci.de).


Zu den Chemie-Verbänden Baden-Württemberg
 
Unter dem Dach der Chemie-Verbände Baden-Württemberg arbeiten mehrere Verbände mit Sitz in Baden-Baden zusammen. Es handelt sich dabei um
·        den tarif- und sozialpolitisch tätigen Arbeitgeberverband Chemie Baden-Württemberg e.V. (agvChemie)
·        den wirtschaftspolitischen Verband der Chemischen Industrie e.V., Landesverband Baden-Württemberg (VCI).
Der VCI hat in Baden-Württemberg zwei eigenständige Fachverbände:
·        den Landesverband Baden-Württemberg des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie e.V. (BPI), und
·        die Bezirksgruppe Baden-Württemberg des Verbandes der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie e.V. (VdL).

In diesen Verbänden sind derzeit insgesamt 444 Mitgliedsunternehmen mit 107.000 Beschäftigten organisiert. Der Jahresumsatz betrug 2016 ca. 38,1 Milliarden Euro. Die größten Teilbranchen sind Pharma (35 Prozent), Lacke, Farben und Bautenschutz (12 Prozent) sowie Körperpflege und Waschmittel (9 Prozent). Derzeit bilden die Unternehmen etwa 3.500 Jugendliche aus.

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