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LiveBilder vom AlpenCross Seminarkurs

Erste Lebenszeichen erreichten die SGH-Gemeinde! Nach komfortabler Zugfahrt begann die Tour de Tortur letzten Freitag am Fuße der Alpen ... mehr? Genießen Sie spektakuläre Bilder, authentische Tatsachenberichte, irrwitzige mentale Leistungen ... und los

1.Tag

Endlich gehts los!

Nachdem wir einen halben Schultag (die meisten von uns in Jogginghose) aufmerksam dem Unterricht gefolgt haben, geht es nach der elf Uhr Pause endlich los nach Garmisch-Partenkirchen. Dort angekommen werden wir sofort herzlich von Schlemmer Lemmers Kumpel und Familie willkommen geheißen. Selbstgekochte Spaghetti, die trotzdem erste Klasse waren, stärken uns für das Spiel Brasilien-Belgien. Noch einmal ein riesen Dankeschön an unsere Gastgeber, es war super in Eurem Haus zu übernachten!

2.Tag

Die erste Challenge: Garmisch-Innsbruck

Hochmotiviert wecken die Mädels das ganze Haus und werden prompt zum Brötchen holen geschickt. Ein leckeres Frühstück bringt alle auf Hochtouren, um den Weg nach Ehrwald zu meistern. Am Wegesrand finden wir einen wunderschönen Wasserfall, dessen feiner Nebel richtig gut tut. In Ehrwald jagen wir die ersten über 700m Richtung Gipfel hoch. Am höchsten Punkt *unserer* Tour, wird gleich getestet, was es heißt falsch abzubiegen und so warten wir mit Gesellschaft einer Kuh auf die Ausreißer. Die Gelegenheit wird gleich genutzt, um Power-Gels und Riegel vom BikeMaxx auszuprobieren. Nach Vereinigung der Gruppe, gehts in einer glazial-geprägten (EK-4-stündig machts möglich) Landschaft ab zur Pause am Fluss. Gefährliche Pflanzen und Tiere (Ameisen und Disteln) verderben uns nicht unsere wohlverdiente Rast. Richtung Innsbruck werden neue Wege mit leichten Verlusten erkundet, aber wir kommen mit allen Händen und Füßen, glücklich und erschöpft in der Jugendherberge von Innsbruck an.

3.Tag

Innsbruck-Sterzing: Brenner wir kommen!

Nach einem “komfortablen” Frühstück in der Jugendherberge wagen wir uns in Richtung Olympiaschanze von Innsbruck. Als der erste Anstieg gemeistert ist (der Partybus mit Bombenstimmung bestehend aus den ersten von hinten wird hier ins Leben gerufen) macht uns eine Trachtenvereinsparade mit unendlich vielen Blaskapellen einen Strich durch die Rechnung und blockiert kurzerhand unsere Route. Wir finden eine Alternative und plagen uns weiterhin durch Feld, Wald und Wiesen und rasten am Fluss. Dabei sind natürlich (fast) alle trocken geblieben :) Wir erreichen schließlich die Brenner-Straße und teilen uns nochmal in zwei Gruppen: Die erste Gruppe nimmt die letzten 400 Meter auf den Brenner auf der Straße, die zweite Gruppe gönnt sich nochmal 900 Höhenmeter auf einem schönen Forstweg bis auf eine Sattelalm. Auf einem interessanten Weg begeben wir uns nun wieder Richtung Autobahn und fahren dann auf einer alten Eisenbahnstrecke weiter nach Sterzing. Nach einem kurzen Abstecher ins lokale Krankenhaus (nichts schlimmes) finden wir endlich unsere Schlafstätte im Autohof bei der Mautstelle Sterzing… Hört sich schlecht an, war aber eigentlich ganz geil.

4.Tag

Sterzing-Bozen: Aus 80 werden 95

Frisch gestärkt mit einem Bombe Frühstück, wird heute der nächste Pass erklommen. Der Weg schlängelt sich über unendlich viele Kehren (Italienisch: tornanti, ja in Südtirol kann man noch was lernen beim Fahren) nach oben bis auf 2094m. Unterwegs finden wir einen kleinen Tante-Emma-Laden, wo wir uns mit Mittagessen eindecken. Der Gipfel kommt immer näher und langsam werden auch die Bäume knapp. Die letzten Meter nehmen wir dann auf der Passstraße in Angriff. Oben angekommen ziehen sich alle erstmal trockene Klamotten an, denn dort pfeift es ordentlich! Den Torten in der Passhütte können wir dann aber einfach nicht widerstehen. Nach dieser Krönung genießen wir die lange Abfahrt vom Jaufenpass ins Passeiertal und heizen kontrolliert nach unten. Gut… Manche vllt weniger und Ronja macht Kontakt mit einer Leitplanke… Ihr Bein hat jetzt alle Farben:) Ab jetzt geht es eigentlich nur noch abwärts, aber aus den geplanten 80km werden mal schnell 95km. Mit dem Jaufenpass in den Beinen haut das echt nochmal rein und so mancher bereut seine Sprintattacken am Berg #Grenzerfahrung. Wir stärken uns noch ein letztes mal an einem Radler-Kiosk und dann kann uns nichts mehr halten! Außer ein Zug… Der ewig lange die Schranken blockiert… ItItalien halt:) Jetzt heißt es nur noch rein nach Bozen und Unterkunft finden. Die liegt übrigens 200m von Ötzi weg direkt im Zentrum von Bozen.

5.Tag

Vom Eisloch bis zur Eisdiele
Unseren Weg durch die Apfelplantagen von Bozen bahnend, besichtigen wir die geologisch interessanten Eislöcher. Manch einen interessiert zwar eher die kühle Temperatur dort unten aber es war für alle eine willkommene Pause vor dem großen Anstieg. Wanderwege, die so steil sind sodass das Fahrrad getragen wird führen uns zur der Straße auf der schon die Profis des Giro d?Italia (Tour de France auf Italienisch) gefahren sind. Innerhalb weniger Stunden(gefühlt sind es Tage) wird der Mendelpass gemeistert. Dabei motiviert sich vor allem der „Partybus“ mit den Kilometerangaben des Rennens. Teilweise bekommen Gruppenmitglieder die goldene Wandernadel von Herr Lemmer angeboten. Angenommen wird sie allerdings nicht. Oben erwartet uns die nächste Abkühlung. Echtes Italienisches Eis! Das erste Mal seit Garmisch–Partenkirchen spricht niemand im Restaurant Deutsch/Österreichisch. Wir schaffen es natürlich trotzdem Eis zu bestellen. Nach der Abfahrt teilweise auf Straße teilweise auf interessanteren Wegen machen wir fix und fertig erstmal Mittagspause. Und schaukeln... natürlich. Da unsere Unterkunft  noch eine Bergkette weiter südlich liegt wird auch diese mit, nicht bei allen, letzten Kräften durch Weinberge und Apfelplantagen hindurch, überwunden. Abends kommen wir noch ein Mal zu einer kleinen Besprechung mit leckerem Schokoladenpudding zusammen.

6.Tag

Die Hungergames gehen weiter

Heute war das Frühstück mal wieder erste Klasse! Kuchen, Cornetti, Eier, Müsli,... Was will man mehr? Da wir nun in der Apfel- und Weinregion des Val di Non angekommen sind, macht es hier unglaublich Spaß die Plantagen runterzubrettern. Aber dann… die Ernüchterung… Es geht wieder hoch… Verdammt… Und da bewegt sich der Partybus wieder mal nach oben und zuckelt die 1000 Hm vor sich hin. Heute gibts gar kein Passschild… Enttäuschung pur. Endlich gehts wieder runter und wir finden einen schönen Wanderweg an den Molvenosee. So macht das Spaß. Leider hat der Supermarkt hier zu und wir müssen leider Pizza esssen… Sowas blödes aber auch. Die ganz Harten von uns wagen sich sogar ins eiskalte Wasser, um sich zu erfrischen. Auf Feld, Wald und Wiesen-Wegen gehts mal hoch und mal runter und mit einem kleinen Zwischenfall (Schotterunfall, diese Person also raus aus den Hungerspielen) gelangen wir schließlich auf eine wunderschöne Straße, die uns geradewegs nach Terlago führt. Der Ausblick hat sich echt gelohnt und runter schießen macht einfach Spaß!

Spektakuläre Radwege, so noch nicht im Schwabenland gesehen ...

Spektakuläre Sahneschnitten, der Kalorienverbrauch muss ausgeglichen werden ...

komfortable Hotelzimmer, die Räder werden Tag und Nacht nicht im Stich gelassen ...

wegweisende Parkmöglichkeiten, kreativ ausgenutzter Fluchtweg ...

auch die Kultur kommt nicht zu kurz (keuch, schöne Burg da, hechel) ...

farbenfroher Seminarkurs unter wolkenbedecktem Himmel ...

durchtrainierte Leistungssportler, nur kurz im Sekundenschlaf ...

eine kurze Verschnaufpause vor den nächsten 240 km ...

atemberaubende Aussichten, zig Höhenmeter ohne Seilbahn ...

See - Gewässer - viel Wasser

aus Fahrradratten werden Wasserratten ...

Tour de France ... nee, Tour de Alpes ...

Jaufenpass - Triumph!

Gruppenbild mit Pass ...

Mendelpass ... was sonst?

ein Alphatier ... Thomas L.

Bozen und Bolzano - im Kampf gegen den inneren Schweinehund und die Blechkarossen

kurz vor dem Massenstart ...

das andere Alphatier ... Harry B.

Männer in der Küche ...

am Ziel und Ende ...

Auflösungserscheinungen, selbst die Hose muss getaped werden

auf zum Jaufenpass

Indianer kennen keinen Schmerz

eine richtige Panne

der Gardasee ruft (oder) die Berge rufen nicht mehr

wer sein Fahrrad liebt, der schiebt

ein Schaukeln in Ehren kann niemand verwehren

Wohltat für geschundene Beine ... am Ziel

neuer MItfahrer

noch ein neuer Mitfahrer

Grappa forever